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August 2005- Einweihungfeier der reparierten Kirche
2005 Reparaturgenehmigungen der Kirche in Rode
2004 Renovierungsarbeiten der Kirche in Rode
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Roder Kirche erstrahlt in neuem Glanz
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Die Roder Kirche konnte dank einer beachtlichen Erbschaft
von unserem verstorbenen Roder Landsmann Johann Bretz frisch renoviert
werden. Aus diesem Anlass fanden sich am 13. und 14. August über 300
Gäste aus Deutschland, Österreich und den USA in Rode ein, um die
renovierte Kirche und ebenso die neu restaurierte Orgel feierlich
einzuweihen.
Vor
drei Jahren hatten sich Teile der Stuckatur vom Kirchturm gelöst und
das Vordach und die tragenden Säulen im Eingangsbereich zerstört. Auch
der gesamte Außenbereich, vor allem die Ringmauer und die Nebengebäude
befanden sich in einem maroden Zustand. Zudem funktionierte die
Kirchenorgel seit Jahren nicht mehr.
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 Die Roder Kirche wurde nach umfangreichen Renovierungen wieder eingeweiht.
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Wie
ein Geschenk des Himmels fiel der Kirchengemeinde Rode genau zu der
Zeit, als unser Roder Wahrzeichen – der Kirchturm – zu „bröckeln“
begann, der testamentarische Nachlass des verstorbenen Landsmannes zu.
Die Erbschaft wird durch das Landeskonsistorium der Evangelischen
Kirche A. B. in Rumänien, vertreten durch Bischof Christoph Klein und
einen Anwalt, verwaltet. Der Vorstand der HOG Rode e.V., vor allem der
Vorsitzende Hans-Karl Bell, setzte sich dafür ein, dass die
Renovierungsarbeiten zügig ausgeführt wurden, in enger Zusammenarbeit
mit Hans Gabber, der vor Ort ständig in Kontakt mit der Bauleitung und
allen Beteiligten stand und alles koordinierte. Vorschriftsgemäß wurde
beim Bezirks- und Landeskonsistorium für jedes Projekt ein
Kostenvoranschlag vorgelegt und erst nach dessen Bewilligung wurden die
Finanzmittel aus der Erbschaft für die jeweiligen Arbeiten freigegeben.
Mit sämtlichen Maurerarbeiten wurde Baumeister Jakob Geza aus Targu
Secuiesc beauftragt, während der Orgelbauer Hermann Binder aus
Hermannstadt die Orgel reparierte.
Nach zweijährigen
Renovierungsarbeiten konnte nun die Wiedereinweihungsfeier der Kirche
stattfinden. Der Großteil der Gäste war mit zwei Bussen im Rahmen einer
zehntägigen, von der HOG Rode organisierten Reise unterwegs. Hinzu
kamen ein Reisebus eines anderen Veranstalters und über 100 Personen,
die einzeln aus Deutschland und Österreich angereist waren.
Nach
einer langen Regenzeit strahlte an diesem Samstagmorgen die Sonne mit
unserem Kirchturm um die Wette, als die Glocken zum gemeinsamen
Kirchgang riefen. Vor dem Gottesdienst übergab Dechant Hans Bruno
Fröhlich, stellvertretend für das Landeskonsistorium in Hermannstadt,
die Schlüssel an Hans Karl Bell und Hans Gabber als Vertreter der
Kirchengemeinde Rode, zudem überreichte Hermann Binder eine
Orgelpfeife, symbolisch für die restaurierte Orgel, an die
Kirchengemeinde Rode. Der Stadtpfarrer von Schäßburg und Dechant des
gleichnamigen Bezirks, Hans Bruno Fröhlich, der den Festgottesdienst
hielt, stellte seine Predigt unter das Motto des Propheten Jesaja: „Das
geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird
er nicht auslöschen.“ Pfarrer Fröhlich stellte ein vermehrtes Interesse
- vor allem bei der jüngeren Generation - an der alten Heimat fest, gab
sich aber trotz voll besetzter Kirche keinen Illusionen hin. Der
rumänisch-orthodoxe Pfarrer aus Rode, Ioan Iusan, wies in seiner
Ansprache auf die Leiden Jesus hin und auf die Opfer, die die
Auswanderer auf sich nahmen, als sie das Land verließen. Am Ende des
Gottesdienstes wurde traditionell „Großer Gott, wir loben dich“
gesungen, ehe Dr. Joachim Walter, der mütterlicherseits in Rode
verwurzelt ist, auf der „neuen“ Orgel konzertierte.
Als Dank für
den Erblasser Johann Bretz ließ die HOG Rode eine Gedenktafel aus
schwarzem Marmor am Kircheneingang anbringen und legte einen
Blumenstrauß an seiner letzten Ruhestätte auf dem Roder Friedhof
nieder. Der HOG-Vorsitzende Hans Karl Bell dankte allen für die gute
Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Renovierung der Kirche, die
für die ehemaligen Roder nach wie vor ihr „liebstes Haus“ sei. Er
übergab eine Spende der HOG Rode von jeweils 1 000 Euro an den Roder
Bürgermeister Dan Coroiu und an den rumänisch-orthodoxen Pfarrer, Ioan
Iusan für die Instandhaltung bzw. Verschönerung ihres jeweils „liebsten
Hauses“, d. h. des Gemeindehauses bzw. der rumänischen Kirche.
Damit
bewahrheitete sich einmal mehr der Spruch aus dem Roder Wappen: „Wir
wollen sein ein einig‘ Volk von Brüdern.“ Nach diesem Motto verlief
auch die ganze Begegnung der Gäste mit den rumänischen Landsleuten, die
uns sehr herzlich empfingen und festlich bewirteten. Unter der Leitung
von Eleonora Buda wurden die Speisen zubereitet und unter dem Applaus
der Gäste reichlich serviert. Am Abend tanzte man im Kulturhaus zu den
Klängen der Band Thomy´s Trio, die eigens aus Deutschland angereist war.
Am
nächsten Tag feierte man in freier Natur weiter: Hans Gabber sei dafür
gedankt, dass er nicht nur seine große Halle für die Vorbereitungen und
den Hof als Busparkplatz zur Verfügung stellte, sondern auch seinen
Garten. Im Grünen hatten die fleißigen Helfer/-innen lange Tischreihen
gedeckt. Bei Einbruch der Dunkelheit sang man bei einem riesigen
Lagerfeuer deutsche und auch rumänische Volksweisen, begleitet von
insgesamt drei Akkordeonspielern. Die Stimmung war so gut, dass sogar
der rumänische Pfarrer eine Ballade vortrug.
Die beiden Tage in
Rode waren geprägt von einer einmaligen Harmonie, und bei Gastgebern
wie Gästen war allgemeine Zufriedenheit und Dankbarkeit über den guten
Verlauf dieser Begegnung spürbar. So meldeten sich über 50 Mitreisende
spontan als neue Mitglieder der Kirchengemeinde Rode an. Den Leuten ist
bewusst geworden, dass die Kirche jetzt zwar schön renoviert ist, aber
die Zahl der Kirchenglieder unter 20 gesunken ist und somit
Unterstützung braucht. Solidarität bewiesen auch zwei Amerikanerinnen,
die erstmals in Rode waren und die Kirchensteuer für fünf Jahre im
Voraus bezahlten. Die Busreisenden aus Deutschland, Österreich und den
USA konnten noch einige erholsame Tage in Sovata genießen und
unternahmen Tagesfahrten nach Schäßburg, Neumarkt, Bistritz und Sinaia.
Eindrücke
von der Einweihungsfeier sowie weitere Impressionen aus Rode und
Umgebung gibt es auf einer Videokassette bzw. auf DVD zu bestellen bei
Herbert Liess, Pettenkoferstraße 1, 84478 Waldkraiburg, Telefon: (0 86
38) 8 16 03.
Herbert Liess, Adelheid Roth
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Reparaturgenehmigungen 2005
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In erster Linie müssen jetzt an den
Nebengebäuden und Ringmauer der Kirche die sehr dringenden werterhaltenden
Reparaturarbeiten in Angriff genommen werden.
Die Arbeiten sollen unbedingt
noch im April begonnen werden und zwar im Innenhof mit den kaputten
Schuppen. Die Reihenfolge ist unbedingt wichtig, denn im Innenhof muß anschließend die Entwässerung und die
Bepflanzung des Rasens gemacht werden.
In der zweiten Stufe müssen alle anderen Dächer
nebst Ringmauer „angepackt“ werden.
Hr. Mayndt vom Bezirkskonsistorium wird
Angebote von Baufirmen einholen und die Bauarbeiten überwachen.
Der Abschluss aller Reparaturarbeiten sollte
Ende Juni spätestens
Mitte Juli abgeschlossen sein.
Die Fertigstellung der Orgel hat Hr. Binder (
Orgelbauer ) für Ende Mai zugesagt.
Im Bereich der Orgel sind auch noch
Holzarbeiten zu machen, die aber bis zur Einweihungsfeier fertig sein müssen.
Mitte Juli darf kein Handwerker mehr im
Kirchenhof sein, denn dann wird die Kirche innen auf Hochglanz gebracht. Beim
Anblick des momentanen Zustandes der Kirche kommt einem das Weinen.
Frau Katharina Bell ( Puschendorf ) wird im
Juli nach Rode fahren und mit 10 einheimischen Frauen die Kirche auf die
Feierlichkeiten vorbereiten.
Und nun noch ein trauriges Bild von dem
jetzigen Zustand des Kirchenschuppens.
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Renovierungsarbeiten Sommer 2004
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Photoquelle: Hans Karl Bell und Georg Gabber
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